| Heuschnupfen & Co |
| Hurra, der Frühling ist endlich
wieder da! ...und mit ihm die Pollen... damit ist für viele von uns die Freude getrübt.. Die Ursache für Pollenerkrankungen ist eine Überreaktion
(="Allergie") des Immunsystems, die zum Großteil vererbt wird. Das Immunsystem
reagiert gegen bestimmte Pollen allergisch, während bei Gesunden der Körper überhaupt
nicht reagiert. Was tun? Die Therapie: Wenn Allgemeinsymptome, wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Schlafstörungen dazukommen, helfen Antihistaminika in Tablettenform. Die Mittel haben früher zu Müdigkeit geführt, die neuen Antihistaminika werden i.a. sehr gut vertragen. WICHTIG: Gefürchtet ist der "Etagenwechsel": wenn zum Heuschnupfen Beschwerden aus der tieferen "Etage", wie Husten, Halskratzen dazukommen; dann besteht die Gefahr, dass es zur Entwicklung eines allergischen Asthmas kommen könnte. Spätestens dann, aber auch bei starken Allgemeinsymptomen, sollte eine HYPOSENSIBILISIERUNG durchgeführt werden. Dabei werden die Betroffenen mit extrem verdünnten Pollenextrakten durch zwei bis drei Jahre geimpft. Damit wird i.a. eine deutlich geringere Reaktion des Immunsystems auf die Allergie auslösenden Pollen und damit eine deutliche Linderung der Beschwerden erreicht. ALLGEMEINMASSNAHMEN UND HAUSMITTEL: Weichen Sie so weit wie möglich den Pollen aus, auf die Sie allergisch sind: insbesondere keine körperliche Belastung im Freien, wenn "Ihre" Pollen gerade Hochsaison haben. Urlaubsplanung: Am Meer und im Hochgebirge ist die Pollenzahl minimal. Pollenfilter im Auto, regelmäßiges Staubsaugen in der Wohnung, abendliches Haare waschen. Bei Heuschnupfen können Nasenspülungen mit kaltem Wasser oder Meerwasser hilfreich sein. Dreimal täglich eine Tasse Rotbuschtee können die allergischen Symptome lindern, ebenso die Einnahme von Magnesium. Von den komplementär-medizinischen Methoden wird hier am ehesten Homöopathie einen Erfolg erzielen können. |